Archiv der Kategorie:

Stöckli

Das war zu erwarten. Die WEKO büsst Stöckli mit CHF 140’000, weil Stöckli mit ihren Händlern vereinbart hatte, die empfohlenen Verkaufspreise auf Stöckli Skis nicht zu unterbieten. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Preisbindungen quasi per se erhebliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen, also unzulässig, sofern sie sich nicht durch Effizienzgründe rechtfertigen lassen. Vorgetragene Effizienzgründe lassen sich immer wegwischen mit der Begründung „weder notwendig und schon gar nicht verhältnismässig“. Also gab es für Stöckli keinen Blumentopf zu gewinnen. Drum: man minimiere den Schaden.

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Eingeordnet unter -, Erheblichkeit, Vertikale Abreden

What Zoom can tell us about network effects and competition policy in digital markets — Truth on the Market (Reblog)

Zoom, one of Silicon Valley’s lesser-known unicorns, has just gone public. At the time of writing, its shares are trading at about $65.70, placing the company’s value at $16.84 billion. There are good reasons for this success. According to its Form S-1, Zoom’s revenue rose from about $60 million in 2017 to a projected $330 […]

What Zoom can tell us about network effects and competition policy in digital markets — Truth on the Market

Sehr lesenswerter Beitrag.

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„Consumers first“ – wirklich? (Reblog Sergio Aiolfi, NZZ)

Konsumenten sollen nicht mehr nur vor gesundheitsschädigenden Produkten geschützt werden. Eine Volksinitiative will sie auch vor hohen Preisen bewahren – eine unsinnige Idee.

Lesen Sie hier (per Klick auf das Bild) den hervorragenden Beitrag von NZZ-Wirtschaftsredaktor Sergio Aiolfi (mit freundlicher Genehmigung des Autors):

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Absurde Weko-Untersuchung gegen Stöckli — regulatorymadness.ch

Für den früheren Weko-Vizedirektor und heutigen Berater Markus Saurer ist die Weko-Untersuchung «absurd». «Preisdifferenzierung ist im Wettbewerb ein Muss», sagt Saurer. Die Preisvorgaben von Stöckli an die Händler seien nichts anderes als kompetitive Verhaltensweisen im offensichtlich harten Markenwettbewerb. «Ob sie richtig oder falsch sind, entscheidet der Markt», sagt er. Wer sich für einen Ski aus…

über Absurde Weko-Untersuchung gegen Stöckli — regulatorymadness.ch

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von | 24/11/2018 · 10:00

Wenn nicht marktbeherrschend, dann sicher relativ marktbeherrschend. Beispiel Autohersteller

Vor etwa anderthalb Jahren hat Daniel Fässler den Bundesrat in einer Interpellation aufgefordert, die Kraftfahrzeug(KFZ)-Bekanntmachung der WEKO in eine Verordnung zu giessen und die Bekanntmachung damit für verbindlich zu erklären. Der Bundesrat hat dem Ansinnen eine freundliche Absage erteilt und Daniel Fässler unter anderem darauf hingewiesen, dass die Unzulässigkeit der Wettbewerbsbeschränkung im Einzelfall nachzuweisen sei.

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Eingeordnet unter -, Bekanntmachungen, relative Marktmacht

Stöckli Ski: Weko eröffnet Untersuchung gegen Wettbewerb

Stöckli

Kommentar

Im zweifelsfrei gegebenen Umfeld eines wirksamen Markenwettbewerbs auf Stufe Hersteller wie auf Stufe Händler ist niemand – ob Zwischenhändler online oder offline, ob Endkunde im Laden oder im Internet – auf Stöckli Ski angewiesen.

Unter diesen Umständen sind Stöcklis Abreden und Preisbindungen nichts anderes als kompetitive Verhaltensweisen. Ob sie richtig oder falsch sind, entscheidet der Markt.

Die Untersuchung ist also zunächst einmal reine Verschwendung von Ressourcen bei der Weko wie auch bei Stöckli. Aber nicht nur das: Es ist leider zu erwarten, dass Stöckli im Sinne der neuen „Elmex-Doktrin“ des Bundesgerichts [Gaba-Urteil (143 II 297 vgl. hier)] für seine kompetitiven Verhaltensweisen sogar gebüsst werden wird.

Es ist zu hoffen, dass Stöckli und weitere (aber bitte nicht zu viele) solche absurde „Fälle“ die Behörden auf den Pfad der wettbewerbsökonomischen Vernunft zurückführen werden.

 

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