Archiv des Autors: Markus Saurer

Über Markus Saurer

Selbständiger ökonomischer Berater

What Zoom can tell us about network effects and competition policy in digital markets — Truth on the Market (Reblog)

Zoom, one of Silicon Valley’s lesser-known unicorns, has just gone public. At the time of writing, its shares are trading at about $65.70, placing the company’s value at $16.84 billion. There are good reasons for this success. According to its Form S-1, Zoom’s revenue rose from about $60 million in 2017 to a projected $330 […]

What Zoom can tell us about network effects and competition policy in digital markets — Truth on the Market

Sehr lesenswerter Beitrag.

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„Consumers first“ – wirklich? (Reblog Sergio Aiolfi, NZZ)

Konsumenten sollen nicht mehr nur vor gesundheitsschädigenden Produkten geschützt werden. Eine Volksinitiative will sie auch vor hohen Preisen bewahren – eine unsinnige Idee.

Lesen Sie hier (per Klick auf das Bild) den hervorragenden Beitrag von NZZ-Wirtschaftsredaktor Sergio Aiolfi (mit freundlicher Genehmigung des Autors):

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Absurde Weko-Untersuchung gegen Stöckli — regulatorymadness.ch

Für den früheren Weko-Vizedirektor und heutigen Berater Markus Saurer ist die Weko-Untersuchung «absurd». «Preisdifferenzierung ist im Wettbewerb ein Muss», sagt Saurer. Die Preisvorgaben von Stöckli an die Händler seien nichts anderes als kompetitive Verhaltensweisen im offensichtlich harten Markenwettbewerb. «Ob sie richtig oder falsch sind, entscheidet der Markt», sagt er. Wer sich für einen Ski aus…

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von | 24/11/2018 · 10:00

Stöckli Ski: Weko eröffnet Untersuchung gegen Wettbewerb

Stöckli

Kommentar

Im zweifelsfrei gegebenen Umfeld eines wirksamen Markenwettbewerbs auf Stufe Hersteller wie auf Stufe Händler ist niemand – ob Zwischenhändler online oder offline, ob Endkunde im Laden oder im Internet – auf Stöckli Ski angewiesen.

Unter diesen Umständen sind Stöcklis Abreden und Preisbindungen nichts anderes als kompetitive Verhaltensweisen. Ob sie richtig oder falsch sind, entscheidet der Markt.

Die Untersuchung ist also zunächst einmal reine Verschwendung von Ressourcen bei der Weko wie auch bei Stöckli. Aber nicht nur das: Es ist leider zu erwarten, dass Stöckli im Sinne der neuen „Elmex-Doktrin“ des Bundesgerichts [Gaba-Urteil (143 II 297 vgl. hier)] für seine kompetitiven Verhaltensweisen sogar gebüsst werden wird.

Es ist zu hoffen, dass Stöckli und weitere (aber bitte nicht zu viele) solche absurde „Fälle“ die Behörden auf den Pfad der wettbewerbsökonomischen Vernunft zurückführen werden.

 

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The EU’s Google Android antitrust decision falls prey to the nirvana fallacy — Truth on the Market

Today the European Commission launched its latest salvo against Google, issuing a decision in its three-year antitrust investigation into the company’s agreements for distribution of the Android mobile operating system. The massive fine levied by the Commission will dominate the headlines, but the underlying legal theory and proposed remedies are just as notable — and […]

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von | 20/07/2018 · 11:15

Zur Untersuchung gegen AMAG

Bekanntmachung AMAG der WEKO

Auszug aus der SDA-Meldung (aus BaZ vom 18. Juli 2018): „Die Amag selber ist sich keines Vergehens bewusst: Die Autoimporteurin habe bis heute keine konkreten Anhaltspunkte zu einem möglichen Verstoss, erklärte die Amag in einer Stellungnahme. «Es gab kein Kartell», sagte Amag-Direktionsmitglied Oliviero Milani, der für den Tessiner Markt zuständig ist. «Wenn wir in einem so umkämpften Markt die Preise aufblasen würden, würden wir schnell von der Konkurrenz überholt. Wir sehen einem Abschluss der Untersuchung mit Gelassenheit entgegen.»

Wie diverse Beiträge in diesem Blog zeigen (vgl. z.B. nur den letzten Beitrag von Daniel Emch),  gibt es für diese Gelassenheit keinen Grund. Falls der AMAG nachgewiesen werden kann, dass sie die Preise ihrer Vertragshändler koordiniert hat, wird sie nach der aktuell geltenden Praxis verurteilt und gebüsst – und zwar absolut unabhängig davon, ob sie „von der Konkurrenz überholt“ werden könnte oder auch nicht. Die aktuelle schweizerische Wettbewerbspolitik befasst sich nicht mehr mit der Frage der Wirkung einer Preisabrede.

Dabei wäre die Ökonomik in der Sache ebenso klar wie unbestritten: Preisbindungen zwischen Hersteller und Händlern in Bezug auf eine Marke (oder im Fall von AMAG: in Bezug auf die AMAG- bzw. VW-Marken) – intrabrand-Preisbindungen – sind in aller Regel prokompetitiv oder zumindest unschädlich, wenn wirksamer Wettbewerb dieser Marke (oder dieser Marken) zu den Marken anderer Hersteller – interbrand-Wettbewerb –  besteht.

Wir betreiben also aktuell eine Wettbewerbspolitik, die ihren eigentlichen Untersuchungsgegenstand, den wirksamen Wettbewerb, ausblendet. Aber vielleicht stellt ja AMAG eine Chance dar, diesen Fehler zu korrigieren.

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