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Schneider-Ammans Prestigeprojekt wankt
Sehr lesenswerter Beitrag im Tagesanzeiger online.
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The Antitrust/Consumer Protection Paradox: Two Policies at War with Each Other
Interessanter Beitrag von Joshua D. Wright, George Mason University School of Law, George Mason Law & Economics Research Paper No. 12-45, May 31, 2012 (Yale Law Journal, Forthcoming).
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Parastaatliche Monopole als Wettbewerber – Arbeit für die WEKO
Das Bundesgericht erlaubt der Glarner Gebäudeversicherungsmonopolistin Glarnersach, ihre Geschäftstätigkeit auf angrenzende, kompetitive Versicherungsmärkte auszuweiten (Urteil 2C-485/2010 vom 3. Juli 2012 – BGE-Publikation). Dem Vernehmen nach entkräftete Glarnersach den Vorwurf der wettbewerbsverzerrenden Quersubventionierung mit der Vorlage eines Kostenschlüssels zwischen Monopol- und Wettbewerbsaktivitäten und vermochte damit die Bundesrichter zu überzeugen. Letztere weisen in ihrem Urteil darauf hin,…
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WEKO büsst Verband wegen Behinderung von Parallelimporten
Die WEKO verhängt gegen IFPI Schweiz, den Dachverband der Ton- und Tonbildträgerhersteller in der Schweiz, eine Busse von CHF 3,5 Millionen wegen Behinderung von Parallelimporten (die Phononet AG wird aus demselben Grund gebüsst, auf diesen Zusammenhang treten wir hier nicht weiter ein). Die Untersuchung habe gezeigt, dass die Mitglieder im Rahmen ihres Verbandes untereinander vereinbart hatten, keine Parallelimporte von…
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Je-ka-mi im Markt für mechanische Luxusuhren
70 Prozent weniger Uhrwerke von Swatch Swatch Group darf gemäss einer Vereinbarung mit der Weko Lieferungen an Konkurrenz stark reduzieren (NZZ am Sonntag, 15. Juli 2012, S. 12 – Link nur mit NZZ-Abo zugänglich) Die Weko verhandelte offenbar seit Monaten mit der Swatch Group darüber, in welchem Tempo diese ihre Lieferungen von Halbfabrikaten (Uhrwerke und…
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Kommentar von Peter Morf: Im Regulierungsdilemma
Peter Morf widmet in der Zeitung Finanz und Wirtschaft vom 4. Juli 2012 (S. 23) dem vorgeschlagenen, sehr umstrittenen Paradigmenwechsel im Kartellgesetz einen sehr lesenswerten Kommentar. Nachfolgend präsentieren wir mit freundlicher Genehmigung des Autors einen Auszug aus dem Kommentar und einen Link zum Artikel. > Download des Kommentars
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Weniger oder mehr Regulierung bei Kreditkarten?
Prof. Franz Jaeger, Thomas Höppli und Jan Koller haben eine Studie zum Schweizer Kreditkartenmarkt verfasst. Darauf basierend, legt Jaeger in einem NZZ-Beitrag dar, dass die Wettbewerbskommission (Weko) ohne wissenschaftlich nachgewiesene Notwendigkeit regulierend auf diesen Markt Einfluss nimmt. Damit vertrete sie nicht die Interessen des wirksamen Wettbewerbs, sondern einseitig diejenigen der Händler. Die volkswirtschaftlich optimale Gebühr (Interchange-Fee),…
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Interbrand-Wettbewerb bei Kaffee
Auszug aus „Kampf um die Kaffeekapseln“ von Sergio Aiolfi und Marie-Astrid Langer im „Fokus der Wirtschaft“, NZZ vom 9. 12. 2011, S. 31. Massen sich die Behörden trotz der geschilderten Umstände an, gestaltend einzugreifen, dann riskieren sie, den dynamischen Innovationswettbewerb alternativer Kapselsysteme zu beeinträchtigen.
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Bundesrat stellt Weichen für Verschärfung des Kartellgesetzes
Bern, 16.11.2011 – Der Bundesrat hat am 16. November 2011 die Eckwerte für die Revision des Kartellgesetzes (KG) festgelegt. Demnach sollen die Wettbewerbsentscheide rechtsstaatlich besser verankert und besonders schädliche Formen von Kartellabreden verboten werden. Zudem sollen Fusionen untersagt oder mit Auflagen und Bedingungen belegt werden können, wenn der Zusammenschluss zu einer erheblichen Behinderung des Wettbewerbs…
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Leseempfehlung
Die bekannten Kartellrechtsspezialisten Marc Amstutz und Mani Reinert (s. Bild rechts) setzen sich unter dem Titel „Das Kartellgesetz ist kein Mittel gegen den starken Franken“ in der NZZ vom 19. Oktober 2011 (S. 30) kritisch mit fünf Problemen des bundesrätlichen Entwurfs zur Revision des Kartellgesetzes auseinander. (Der Beitrag von Amstutz und Reinert ist durch Klicken auf den…