OECD: Assume that no intervention will have a negative impact

Die OECD hat eben einen Leitfaden publiziert, welcher den Wettbewerbsbehörden dabei helfen soll den Erfolg ihres Wirkens abzuschätzen.

Ganz wichtig dabei ist das Leitprinzip „Assume that no intervention will have a negative impact. No agency would intervene to block a merger or stop a business practice if it considered that its decision would not generate any benefits for consumers. Hence, it can be assumed that all the authority’s decisions will have a positive impact.“

Ich hoffe mit den Experten der OECD, dass die Behörde nur interventiert, wenn sie glaubt, der Eingriff hätte positive Wirkungen. Bloss garantiert der Glaube an die eigene Fehlerlosigkeit keine Unfehlbarkeit.

Vielleicht hätte dieser Post besser zum Blog „Regulatory Madness“ gepasst.

 

2 Kommentare

Eingeordnet unter Empirie, Regulierung

2 Antworten zu “OECD: Assume that no intervention will have a negative impact

  1. Markus Saurer

    Allerdings kann man da auch von regulatory Madness sprechen. Und mit dieser heroischen Annahme der Behörden betreffend ihr eigenes Tun wird auch sofort klar, warum Gesetzes- und Vollzugsevaluationen diese Annahme auch notorisch bestätigen. Oder hat es etwa schon Erfolgskontrollen gegeben, bei denen nicht grundsätzlich ein positives Bild gezeichnet wurde? Mir sind keine bekannt.

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