Hochpreisinsel ist nicht durch „ausländische Konzerne“ verursacht

Die Fair-Preis-Initiative verspricht u.a. tiefere Konsumentenpreise und höhere Kaufkraft.

Das Bundesamt für Statistik hat Zahlen zum Preisniveau in der Schweiz veröffentlicht.

vgl.: http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hochpreisinsel-schweiz-das-teuerste-pflaster-europas-ld.135978

Gemäss NZZ seien hierzulande vor allem lokal produzierte Güter und Dienstleistungen vergleichsweise teuer.

Negative Auswirkungen hätten auch staatliche Handelshemnisse. Nahrungsmittel seien hierzulande rund 72% teurer als im EU-Durchschnitt, da Schutzzölle eine Nivellierung der Preise verhinderten.

Ins Auge stechen würden auch die hohen Preise für Güter, die mehrheitlich vom Staat zur Verfügung gestellt würden. «Erziehung und Unterricht» seien 167% und die «stationären Gesundheitsdienstleistungen» gar 173% teurer als in der EU.

Bei handelbaren Gütern sei der Preisunterschied geringer. Genau in diesem Bereich will die Fair-Preis-Initiative aber ansetzen. Ein wenig glaubwürdiger Approach.

Sofern die sog. Hochpreisinsel überhaupt als Problem angesehen wird, sollten eher die „hausgemachten“ Ursachen bekämpft werden.

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