Über Wettbewerb und Marktkonzentration

Über Wettbewerb und Marktkonzentration
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Wie im verlinkten Beitrag im bekannten Ökonomenblog „Truth on the Market“ gezeigt wird, kann zunehmende Marktkonzentration den Wettbewerb intensivieren oder – umgekehrt – intensiver Wettbewerb zu höherer Marktkonzentration führen. Aber leider gilt, wie ich in meinem jüngsten Beitrag in der „Finanz und Wirtschaft“ schon festhielt:

„In Politik, Medien und Öffentlichkeit werden Unternehmenszusammenschlüsse nicht wie in der Wettbewerbsökonomik primär als mögliche Strategie im Wettbewerb, sondern als Verhalten gegen den Wettbewerb und gegen die Beschäftigten wahrgenommen.“

Die entsprechenden Fehlentscheide der Behörden werden mit der Herabsetzung der Interventionsschwelle, wie sie in der laufenden Kartellgesetz-Teilrevision vorgesehen (und leider unumstritten) ist, zunehmen.

Reblog aus „Truth on the Market“:

Competition Increases Concentration

A market with 1,000 tiny sellers is not some ideal market. Concentration can be extremely beneficial, leading to economies of scale and stiffer competition to win a big share of the market.

Yet the Federal Trade Commission (FTC) and U.S. Justice Department’s (DOJ) draft merger guidelines double down on the idea that concentration is inherently a problem. They add new structural presumptions against concentration, for both horizontal and vertical mergers. Even worse, the agencies won’t recognize any efficiencies “if they will accelerate a trend toward concentration.”

The problem? Concentration is not a good proxy for competition. This post will go through some of the empirical work that generally finds that competition increases concentration. The FTC/DOJ are completely at odds with the economic literature on this point.

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