Adieu, Suppenknorrli

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Das Parlament will den Wettbewerb stärken, ­ indem es die Importpreise senkt und die Swissness schützt. Mit ­beiden Vorschlägen schiesst sich die Schweiz in den eigenen Fuss.

KnorrliWirtschaftspolitische Fehler werden häufig in Kauf genommen, weil es angeblich um höhere Werte und hehrere Ziele geht als um schnöde Effizienz durch Wettbewerb. Motto: Für mehr Gerechtigkeit, Solidarität, Nichtdiskriminierung und heutzutage vor ­allem zur Vermeidung des klimabedingten Weltuntergangs nehmen wir halt ein paar ökonomische Nachteile in Kauf. Leider treten diese Nachteile mit Sicherheit auf, während die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass die anvisierten Ziele verfehlt werden.

Derzeit liegen zwei Vorlagen auf den Pulten unserer Parlamentarier, die den Wettbewerb stärken sollen. Zum einen geht es um die Swissness-Vorlage, welche die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer Produkten verbessern will. Zum andern ist es die In­itia­tive von Ständerat Hans Altherr (FDP), welche das Kartellgesetz verschärfen möchte, um insbesondere die Importpreise wettbewerbsrechtlich in den Griff zu kriegen. Gut gemeint…

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von | 23/07/2015 · 10:58

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