Kurzmitteilung

Der Postillon: Bundeskartellamt ermittelt: Illegale Preisabsprachen bei 1-Euro-Läden?

Bundeskartellamt ermittelt: Illegale Preisabsprachen bei 1-Euro-Läden?54.4K669Bonn (Archiv) – Das dürfte Rabattjägern nicht gefallen. Das Bundeskartellamt hat bundesweit gegen zahlreiche Betreiber von 1-Euro-Läden ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Verdacht: Die Ladenbesitzer sollen ihre Produkte alle zum selben festen Preis verkauft und sich so dem fairen Wettbewerb entzogen haben.Laut der Behörde sei man dem Kartell nach mehreren Hinweisen auf die Schliche gekommen. „Eine Untersuchung hat ergeben, dass 1-Euro-Läden völlig unabhängig voneinander exakt dieselben Preise für ihre Produkte verlangen“, erklärt der Präsident des Bundeskartellamtes Andreas Mundt. „In fast allen Fällen wird darauf sogar in großen Logos und gut sichtbaren Preisschildern explizit verwiesen. Ein dreisterer Fall ist uns selten untergekommen.“Spätestens bis zum Wochenende will die Behörde die Höhe der Strafzahlungen bekanntgeben, die sich auf mehrere 1-Euro-Läden und unabhängige Läden im ganzen Bundesgebiet verteilt. Experten halten eine Strafe von bis zu fünf Millionen Ein-Euro-Münzen für erwartbar.Der Markt für 1-Euro-Produkte ist nicht der einzige, in dem es zu illegalen Preisabsprachen gekommen sein soll. So soll es neben dem 1-Euro-Kartell im Premiumbereich auch ein zweites Kartell unter den deutlich ramschigeren 99-Cent-Läden geben. Hierzu hat sich das Bundeskartellamt unter Verweis auf laufende Ermittlungen bislang noch nicht geäußert.

Quelle: Der Postillon: Bundeskartellamt ermittelt: Illegale Preisabsprachen bei 1-Euro-Läden?

2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 8.600 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 3 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Josh Wright and the Limits of Antitrust

Truth

Thom Lambert —  26 August 2015
Alden Abbott and I recently co-authored an article, forthcoming in the Journal of Competition Law and Economics, in which we examined the degree to which the Supreme Court and the federal enforcement agencies have recognized the inherent limits of antitrust law. We concluded that the Roberts Court has admirably acknowledged those limits and has for the most part crafted liability rules that will maximize antitrust’s social value. The enforcement agencies, by contrast, have largely ignored antitrust’s intrinsic limits. In a number of areas, they have sought to expand antitrust’s reach in ways likely to reduce consumer welfare.

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